MADE VISIBLE UNTERWEGS IN BERN

Fussgänger müssen sich im Winter mit viel Dunkelheit rumschlagen. Auf dem Weg zur Arbeit ist es meist noch nicht hell und auf dem Nachhauseweg dämmert es schon wieder. Wir waren auf den Strassen in Bern unterwegs und haben Fussgänger gefragt, wie sie es in der kalten Jahreszeit mit Sichtbarkeit im Strassenverkehr halten.

Schaut euch hier unsere dreiteilige Strasseninterview-Serie an.

War Sichtbarkeit ein Thema, als du deine Jacke gekauft hast?

Nik: „Unter anderem. Ich habe eine Winterjacke mit Reflektoren gesucht, aber keine gefunden und dann war diese Jacke im Angebot und ich habe gedacht, viel sichtbarer als mit dieser Jacke werde ich nicht.“

Victoria: „Nein ich mag rot einfach sehr gern, aber mir ist erst nach dem Kauf aufgefallen, dass es ein Vorteil sein könnte, dass man die Jacke so gut sieht.“

Bettina: „Die Jacke habe ich schon sehr sehr lange, meine Eltern haben mir die gekauft. Ich denke die wollten schon dass ich damit gesehen werde.“

Findest du es gibt genug reflektierende Kleidungsstücke zu kaufen?

Victoria: „Ehrlich gesagt nein. Mir begegnen nicht so viele Kleidungsstücke, bei denen ich finde, die sehen gut aus und reflektieren.“

Bettina: „Nein absolut gar nicht. Ich finde, wenn das modisch und sehr lifestylemässig getragen wird, trägt jeder gern solche Sachen. Ich finde immer, ich falle mega auf mit der Jacke, da fragt aber auch jeder danach. Die Menschen sind aber sicher bereit für solche Sachen.“

Paul: „Es gibt natürlich viel Warn- und Schutzkleidung, die reflektieren sind, aber das ist natürlich auch zum Schutz, wenn man auf einer Baustelle arbeitet. Aber es ist wohl etwas verloren gegangen, dass man so was anbietet in Läden.“

Nik: „Ich habe da noch nie drüber reflektiert, ob’s da viel oder weniger gibt.“

Wie wichtig ist dir Sichtbarkeit im Strassenverkehr?

Victoria: „Seit ich Auto fahre, ist mir sehr aufgefallen, dass man die Leute schlecht sieht. Seitdem achte ich persönlich mehr drauf, dass man mich gut sieht.“

Bettina: „Mir ist das schon sehr wichtig, denn wenn’s dunkel ist und viele mit dem Fahrrad rumfahren, ist es schon gut, wenn ich da sichtbar bin.“

Daniela: „Ja, weil ich mich als Automobilist sehr nerve an den ganzen dunklen/schwarzen Jacken am Abend und am Morgen. Ich finde das total gefährlich. Mir gefallen die Farben auch noch und dann ist man gleich noch sichtbar unterwegs.“

Mädchengruppe (Edda, Fabienne, Paula):

„Paula: Eigentlich schon wichtig, aber ich habe jetzt nicht wirklich Dinge, die reflektieren.“

„Eda: Für mich ist’s nur auf dem Velo wichtig, sonst eigentlich nicht.“

„Fabienne: Bei mir auch, wenn ich mit dem Velo fahre, achte ich drauf.“

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